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1090 Wien

Seitzergasse 2-4
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Di 08:00 - 18:00
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FAQs

Muttermal

Hautkrebs nimmt seit vielen Jahren stetig zu. In den meisten Fällen kann eine rechtzeitige Diagnose im Rahmen einer Muttermalkontrolle beim Hautarzt Schlimmeres verhindern.

Im Normalfall reicht einmal pro Jahr. Bei Risikopatienten (z. B. Patienten, welche schon Hautkrebs hatten oder viele atypische Muttermale haben) öfters.

Bei den meisten Muttermalen ist es notwendig, dass diese histologisch untersucht werden, um einen möglichen Hautkrebs auszuschließen. Nur die Muttermale, welche mit Sicherheit nicht entartet sind bzw. nicht entarten können, können mittels CO2 Laser entfernt werden. Skin Tags oder Warzen können meist sehr gut mittels Laser entfernt werden.

Immer, wenn Sie eine Veränderung bemerken – sei es in Größe, Form, Farbe oder Struktur – ist es notwendig, dieses Muttermal mit einem Auflichtmikroskop vom Dermatologen untersuchen zu lassen.

Botox®

Die aktuelle Studienlage besagt, dass Botulinum Toxium sicher ist und keine schädlichen Langzeit-Nebenwirkungen bekannt sind. „Botox®“ wird seit den 80er Jahren sogar bei Kindern eingesetzt, um Muskelerkrankungen zu therapieren. Auch hier gibt es keinen Hinweis auf schädliche Langzeitwirkungen.

Nein, die Haut fühlt sich ganz normal an. Lediglich die Bewegung wird - kontrolliert - eingeschränkt.

Nein. Jede Behandlung wirkt und wenn die Wirkung nachlässt, ist der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt. Man hat keine negative Wirkung zu erwarten, wenn die Wirkung nachlässt. Auch keine Verschlechterung – im Gegenteil: Jede Behandlung hemmt die Muskelaktivität für eine gewisse Zeit und die Haut wird weniger oft geknickt, was einen positiven Einfluss auf die Falte hat. Denn je seltener die Haut geknickt wird, desto weniger Falten entstehen.

Je nach behandeltem Areal zwischen zwei und neun Monaten. Die Wirkungsdauer ist abhängig von der Dosis, die man spritzt – je höher die Dosis, desto länger hält es. Allerdings möchte man an manchen Stellen wie z. B. der Stirn keine volle Dosis haben, sondern eine Restmimik. Dadurch ist die Wirkungsdauer entsprechend kürzer.

Es sind nur kleine Stiche mit einer hauchdünnen Nadel.

Die Mimik wird kontrolliert verändert, was ja auch gewünscht ist. Ich spritze gerne so, dass die „negative“ Mimik reduziert wird und die „positive“ verstärkt wird. Jede Behandlung ist individuell und ich gehe dabei immer auf die Wünsche des jeweiligen Patienten ein.

Ja, insbesondere bei übermäßigem Schwitzen in den Achselhöhlen wird Botulinum Toxium gerne verwendet. Die Wirkung beginnt nach ca. 5 Tagen und hält ca. 6-9 Monate an. Auch Handflächen und Fußsohlen können behandelt werden. Bewegung oder Sensibilität werden dabei nicht eingeschränkt.

Filler

Abhängig von der Substanz und wie tief es gespritzt wird, zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Je härter das Material, desto länger haltbar.

Hyaluronsäure oder Hydroxylapatit – beides Substanzen, die im menschlichen Körper natürlich vorkommen.

Bei der Hyaluronsäure: Ja. Diese kann mit einem Enzym (Hyaluronidase) sofort aufgelöst werden.

Nein, im Gegenteil. Durch das Einbringen der Hyaluronsäure wird auch die körpereigene Produktion angeregt und somit der Effekt noch weiter verbessert.

Filler geben Volumen. Damit fülle ich Falten auf (Nasolabialfalte, Marionettenfalte) und betone Konturen (z. B. die Wangenknochen). Sie wird eher für die untere Gesichtshälfte angewandt. Botox® hemmt die Mimik. Also jede Falte, die durch Mimik entsteht, wird mit Botox® behandelt – insbesondere Stirne, Zornesfalte, Krähenfüße. Botox® wird eher für die obere Gesichtshälfte angewandt.

Akne

Die Akne ist eine Erkrankung der Jugend. Bei bis zu 20 Prozent der Patienten besteht die Akne bis ins Erwachsenenalter oder sie kommt dann wieder. Im Normalfall verändert sich die Form der Akne – weniger Komedonen, auch nicht mehr an Stirn und Nase, sondern mehr tief liegende Knoten, v.a. an Wangen, Kinn und Hals.

Ciscutan reduziert die Aktivität der Tagdrüsen und verringert die Dicke der Hautschichten. Daher werden Haut und Schleimhäute trockener. Vor allem in hohen Dosierungen kommt es zu trockenen, juckenden Augen und Ekzemen. Ich behandle in der Regel mit einer sehr niedrigen Dosis. Dadurch ist der Effekt genauso da, die Nebenwirkungen sind aber deutlich geringer. Diese Art der Behandlung wird meist sehr gut vertragen. Allerdings dauert die Behandlung dadurch auch etwas länger.

Zugegeben, es ist verlockend. Allerdings kann es zu Entzündungen kommen, weil Fettsäuren und Bakterien ins Gewebe gelangen. Das kann Narben machen, die bleiben. Und die Entzündungsreaktion kann zu verhärteten Knoten führen, welche ebenfalls bleiben.

Die Narbenbildung ist individuell. Manche Menschen neigen zu einer atrophen Narbenbildung, manche zu einer hypertrophen. Das heißt, dass die Narbe entweder eingesunken oder herausstehend ist. Natürlich hängt es auch von der Ausprägung der Akne ab. Durch eine rechtzeitige und effiziente Therapie lässt sich oft Schlimmeres verhindern.

Eine klassische Akne wird durch die Ernährung nicht beeinflusst.

Peeling

Während der Behandlung verspürt man ein Brennen, das rasch vorbei geht. Tiefere Peelings werden oft in Sedierung gemacht.

Das ist abhängig von der Tiefe des Peelings – je oberflächlicher, desto kürzer. Ein Lunchtime Peel zum Beispiel hat keine Ausfallszeit. Ein tiefes Peel hingegen etwa zwei bis vier Wochen. Das führt jedoch zu einer deutlichen Veränderung der Haut. Insbesondere tiefe Falten werden dadurch verbessert. Auch Pigmentflecken gehen komplett weg.

Direkt nach einem Peeling nicht. Im Regelfall sollte man direkte Sonne drei Wochen lang meiden und einen hohen UVA-Schutz mit SPF 50 verwenden. Auch das ist von der Tiefe des Peelings abhängig.

Da sich die Haut im Normalfall gut regeneriert, kann man oberflächliche Peelings theoretisch beliebig oft wiederholen. Bei jedem Peeling wird der Regenerations- und somit Verjüngungsprozess angekurbelt.

Beide sind gut. Was geeigneter ist, ist von der Lokalisation, dem Typus und der Ausdehnung der Flecken abhängig. In behaarten Arealen kommt es durch den Laser auch zu einer (meist permanenten) Entfernung von dunklen Haaren. Das sind alles Faktoren, die man beachten muss.

Beim Peeling reicht meist eine Behandlung. Beim Laser braucht es mehrere Behandlungen.

Laser

Laser sind neue Technologien, die gerne beworben werden. Peelings sind sehr alt, aber keinesfalls schlechter. Die Indikation muss passen. Ich würde keine Methode der anderen vorziehen. Jede Methode hat ihre Stärken und Schwächen. Welche Methode geeignet ist, entscheide ich individuell mit den Patienten.

Nein. Laser ist keinesfalls Laser. Hier gibt es große Unterschiede in der Funktion und in der Qualität. Im Allgemeinen werden Laser nach der Wellenlänge eingeteilt. Je nach Wellenlänge hat der Laserstrahl verschiedene Zellstrukturen. Das können Wasser, rote Blutzellen, schwarzes Pigment etc. sein. Auch in der Qualität und Benutzerfreundlichkeit sowie Sicherheit gibt es große Unterschiede – beispielsweise, ob eine Kühlung integriert ist, wie scharf und wie präzise geschossen wird usw.

Das hängt von der individuellen Indikation ab. Der Effekt von leichten Lasern stellt sich oft erst nach Wiederholungen ein.

Venen

Venenkrankheiten sollte man unbedingt nachgehen. Manchmal sind oberflächliche Krampfadern ein Indiz für tiefe Krampfadern, die unbedingt behandelt werden müssen, bevor irreversible Schäden entstehen.

Sowohl nach einer Schaumsklerosierung als auch nach einer Laserbehandlug sind meist etliche Wochen Sonnenkarenz einzuhalten, weil Pigmentflecken entstehen können. Außerdem ist es zumeist notwendig, für zwei Wochen Kompressionsstrümpfe zu tragen, was in der kühlen Jahreszeit angenehmer ist.

Schaumsklerosierung: kleine Stiche mit der Nadel. Laser: wie Hitze oder Schnalzen auf der Haut.

Am besten Stützstrümpfe tragen, viel trinken und bewegen im Flieger (zum Beispiel auf den Zehen rauf- und runterwippen).

Kinderdermatologie

Warzen werden durch Viren ausgelöst und sind daher prinzipiell übertragbar. Sie sollten so schnell wie möglich behandelt werden, da sie sich auch des Öfteren am Körper der Betroffenen ausbreiten können. Auch können sie von einer Person auf die andere übertragen werden.

Neurodermitis ist im Kindesalter häufiger als im Erwachsenenalter. In 60 Prozent der Fälle bildet sich die Neurodermitis zurück. Auch hier sollte lieber zu früh als zu spät agiert werden, um den Kortisoneinsatz so niedrig wie möglich zu halten für die Gesundheit, den Komfort und Lebensqualität des Kindes, aber auch der Angehörigen.

Ja. Ein Hautcheck gehört auch bei Kindern einmal pro Jahr dazu – auch wenn bösartige Veränderungen eher sehr selten sind. Außerdem können Hautveränderungen auf andere (behandlungsnotwendige) Krankheiten hinweisen oder unschöne Flecken auf der Haut (z. B. Feuermale, große angeborene Muttermale o.ä.) frühzeitig behandelt werden.

Rötungen

Anlagebedingt, aber auch durch übermäßigen Sonnenkonsum oder Erfrierungen.

Medizinische Cremen, optimaler Sonnenschutz und Blitzlicht führen zu einer optimalen Reduktion, wenn nicht gar zum kompletten Verschwinden von beeinträchtigenden und kosmetisch störenden Äderchen.

Es kann zu Schnalzen auf der Haut und verstärkter Hitzeempfindung während der Behandlung kommen.

Pigmentstörungen

Meist sind Pigmentflecken sehr hartnäckig. Ohne adäquate Therapie bleiben sie meist permanent. Hier empfiehlt sich eine möglichst rasche Behandlung, weil älteres Pigment oft in tiefe Hautschichten absinkt und dann schwerer zu therapieren ist. Je jünger der Pigmentfleck, desto besser der Erfolg.

Insbesondere an den Händen sieht man oft das Alter. Es ist daher besonders wichtig, die Handrücken zu behandeln – insbesondere, wenn das Gesicht jung aussieht. Hier kommen Peelings, CO2 Laser oder Blitzlicht zum Einsatz.

Ja. Allerdings braucht es meist mehrere Behandlungen. Ja heller die Sommersprossen, desto schwieriger tut sich der Laser. Der geht umso leichter, je größer der Kontrast zur umliegenden Haut ist.

Häufig entsteht diese besondere Form der Pigmentflecken durch die Pille oder in der Schwangerschaft. Die Behandlung ist sehr häufig erwünscht und hier ist es besonders wichtig, nicht zuzuwarten. Denn je länger das Melasma besteht, desto schwieriger wird die Behandlung. Eine Kombination aus medizinischen Cremen und Peelings bzw. Blitzlicht ist hier besonders effektiv.

Cremen

Ja, aber nur eine Gute. Es empfiehlt sich immer eine dermatologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Hier wird ein individueller Behandlungsplan zusammengestellt. Am besten ist es, die Falten zu behandeln, bevor sie entstehen. Also die Haut genau mit den Substanzen zu unterstützen, die sie braucht, bevor sie sich abbauen und Falten entstehen. Durch konsequente Pflege kann man sehr viel bewirken, prophylaktisch arbeiten und sich sogar spätere Eingriffe ersparen.

Der individuelle Hautzustand wird zunächst professionell analysiert. Darauf basierend stelle ich speziell für jeden Patienten optimal passende Produkte zusammen. Dabei berücksichtige ich auch, wieviel Zeit und Geld der Patient einsetzen möchte. Ich verwende dabei nur das Beste von verschiedenen Marken – individuell abgestimmt, auf wissenschaftlichen Studien basierend, klinisch getestet und dermatologisch sinnvoll.

Antifaltencremen/-Seren arbeiten mit sehr verschiedenen Ansätzen.
Die häufigsten sind:

  • Feuchtigkeitsmangel: Trockene Haut wird wieder gut durchfeuchtet. Diese Cremen – rückfettend und/oder die Hyaluronsäure-Reserven auffüllend – wirken nur während der Anwendung.
  • Mangel an Zellschichten: Im Alter wird die Haut dünner. Hormone vermögen die Dicke der Ober- und Unterhaut zu verstärken.
  • Mangel an Kollagen: Hier helfen Produkte, die die Kollagensynthese wieder ankurbeln wie z. B. Vitamin C, aber auch andere Substanzen. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass die Wirkstoffe nicht nur in der Creme bzw. im Serum enthalten sind, sondern auch in die Unterhaut gelangen, was chemisch gesehen sehr schwierig ist.
  • Mangel an Hyaluronsäure: Hier empfiehlt es sich meist, die Hyaluronsäure mittels feinster Nadeln einzubringen (Skinboosting oder Mesotherapie). Natürlich gibt es auch wirkvolle Substanzen, die die Hyaluronsäuresynthese ankurbeln.
  • Mangel an Antioxidantien: Durch die so genannte ROS (Reactive Oxygen Species) werden wertvolle Strukturen der Haut angegriffen und abgebaut. So genannte Antioxidantien werden wieder zugeführt, um die Strukturen zu schützen.